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Landgericht Osnabrück verhandelt über Tötungsdelikt in Bramsche


13.01.2021

Pressemitteilung 3/21


OSNABRÜCK. Die 6. Große Strafkammer (Schwurgericht) des Landgerichts Osnabrück verhandelt ab Mittwoch, dem 20. Januar 2021, gegen einen jetzt 49-jährigen Angeklagten aus Bramsche wegen des Vorwurfs des Totschlags (Az. 6 Ks 13/20).

Dem Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, am 17. August 2020 in Bramsche seine Ehefrau auf der Straße an einer Unterführung unter der Bundesstraße 68 abgepasst zu haben. Dort soll er seine Ehefrau in einen Graben neben der Straße gestoßen haben. Im Graben soll er seine Ehefrau dann mit Messerstichen in Brust und Rücken getötet haben. Der Angeklagte soll bei der Tat aufgrund seiner psychischen Verfassung nur eingeschränkt in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.

Der Angeklagte befindet sich seit dem 18. August 2020 in Untersuchungshaft. Er wird von Rechtsanwalt Frank Otten, Osnabrück, verteidigt. Das Gesetz sieht im Fall des Totschlags eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren vor. Im Fall der verminderten Schuldfähigkeit kann diese allerdings gemildert werden.

Die Hauptverhandlung am 20. Januar 2021 beginnt um 09.00 Uhr in Saal 272 (Schwurgerichtssaal). Sie soll fortgesetzt werden am 26. Januar (09.00 Uhr) und 28. Januar 2021 (13.30 Uhr) sowie am 4. Februar, 11. Februar, 12. Februar und 18. Februar 2021 (jeweils um 09.00 Uhr). Alle Termine finden in Saal 272 statt. Zum Prozessauftakt sind ein Dolmetscher und ein Sachverständiger geladen.

Zur Vermeidung von Infektionsrisiken und zur Wahrung des Mindestabstandes sind die Zuschauerplätze in Saal 272 des Landgerichts wie in allen Sälen beschränkt. Ein Teil der Plätze ist für Medienvertreter reserviert. Die Plätze werden über Platzkarten am Eingang vergeben. Eine Reservierung von Platzkarten ist allerdings nicht möglich. Alle Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, beim Betreten der Gerichte ihre persönlichen Daten zu hinterlassen, damit sie im Fall eines Infektionsverdachts erreicht werden können. Der Datenschutz ist dabei gewährleistet. Alle Besucherinnen und Besuchern sind verpflichtet, im Gerichtsgebäude eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.

Interessierte Medienvertreter dürfen vor Beginn der Verhandlung am 20. Januar 2021 für 15 Minuten im Saal 272 des Landgerichts filmen und fotografieren. Dabei ist der Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern jederzeit zu wahren. Das Gericht darf bei seinem Einzug gefilmt und fotografiert werden. Abbildungen des Angeklagten sind mittels geeigneter technischer Maßnahmen zu anonymisieren ("pixeln/blurren"). Bild- und Tonaufnahmen nach der Verhandlung und außerhalb des Verhandlungssaales sind nur nach Erteilung einer Foto- oder Drehgenehmigung durch den Pressesprecher gestattet.







Richter am Landgericht Dr. Christoph Sliwka, LL.M. (Cambridge)
- Pressestelle -
Landgericht Osnabrück, Neumarkt 2,
49074 Osnabrück
Telefon: 05 41 - 3 15 1151
Telefax: 05 41 - 3 15 6248
christoph.sliwka@justiz.niedersachsen.de

Web: http://www.landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de

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